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Kellmünz, den 01.08.2021: Der Stadtradeln-Star des Landkreises Neu-Ulm zieht Bilanz!

Imagem Escrito em 02.08.2021 de Prof. Dr. Fabian Tobias Landthaler
Equipe: Dein JU-Bayern-Kreisverband Neu-Ulm (offenes Team)
Município: Landkreis Neu-Ulm

Fabian Landthaler ist der Stadtradeln-Star im Kreis Neu-Ulm. Unser Foto zeigt ihn in Illertissen, wo er während einer Tour von Kempten zum Marzellus-Garten bei Weißenhorn anhält.
Foto: Regina Langhans

+Plus: Fabian Landthaler aus Kellmünz stellte sich beim diesjährigen Stadtradeln einer besonderen Herausforderung. Oft radelte er mehr als 100 Kilometer am Tag.
Dieser Artikel von Franziska Wolfinger erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank dafür, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.

Knapp 2000 Teilnehmer haben während des Stadtradelns im Landkreis Neu-Ulm wieder fleißig in die Pedale getreten. Einer besonderen Herausforderung stellte sich Fabian Landthaler. Als einziger Stadtradeln-Star des Landkreises verpflichtete sich der 21-Jährige Kellmünzer dazu, das Auto komplett stehen zu lassen. Damit er erst gar nicht in die Verlegenheit kam, zu schummeln, gab er seine Autoschlüssel zu Beginn der Aktion in der Führerscheinstelle im Landratsamt ab.

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Stadtradeln ein Update nach zwei Wochen:

Imagem Escrito em 02.08.2021 de Gerd Müller
Equipe: Offenes Team - Roth
Município: Roth im Fränkischen Seenland

Gestern ging die zweite Woche vom Stadtradeln zu Ende und ich bin etwas genervt. Eigentlich wollte Dr. Joachim Holz, der Initiator des Stadtradelns, und ich am Sonntag eine Runde für jedermann in den Rother Norden anbieten. Wir haben uns aber dann doch kurz vor dem Start vom vielen Regen und der aktuellen Prognose der Regenfälle beeindrucken lassen. So haben wir schließlich die Tour abgesagt. Danach hat das Wetter doch ausgehalten. Daher bin ich jetzt wirklich von meiner Entscheidung etwas genervt. Mal sehen, vielleicht lässt sich das Angebot nachholen.

Worüber ich dagegen überhaupt nicht genervt bin, ist die Entscheidung beim Stadtradeln mitzumachen. Mittlerweile ist es keine Herausforderung mehr, sondern ich genieße es regelrecht wieder mehr in Bewegung zu sein. Ich versuche so oft wie es irgendwo geht das Rad zu nehmen. Selbst für Strecken, die ich vorher evtl. gelaufen bin, nehme ich das Rad. Das Mehr an Bewegung tut mir richtig gut. Ich fahre mittlerweile wirklich wieder sehr gerne mit dem Rad, ganz unabhängig davon, dass es auch super für die Umwelt ist und uns Bürgern ordentlich Geld spart (https://www.sueddeutsche.de/.../fahrrad-so-sparen....)
Ein weiterer positiver Aspekt beim Radfahren, den ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, ist die einfachere Kommunikation mit anderen. In den letzten zwei Wochen traf ich immer wieder auf Bekannte und konnte mit dem Rad kurz stoppen und ein paar Worte wechseln. Mit dem Auto geht das nicht so einfach. Tatsächlich habe ich das Auto noch keinen Tag vermisst. Im Gegenteil, selbst wenn zwei Kästen mit Glasflaschen in meinem kleinen Anhänger an meinem Rad ziehen und man mich aus den Autos heraus belächelt, spornt mich das doch eher an. Zugegeben man muss die Einkäufe besser planen oder sogar häufiger fahren aber auch das tue ich mittlerweile wirklich gerne. Ich freue mich schon fast auf die Kilometer.

Erstaunlich, die zwei Wochen haben schon gereicht meine Mobilität sehr positiv zu entwickeln. Nicht nur ich, nein die ganze Familie fährt wieder gerne mehr Rad. Das merkt man schon alleine daran, dass unsere Räder jetzt wieder ganz vorne in der Garage stehen und so zum primären Transportmittel geworden sind.

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Die erste Woche ist vorbei...

Imagem Escrito em 01.08.2021 de Marion Hammes
Equipe: Radeln for future
Município: Neutraubling

und ich habe festgestellt, dass ich in einer normalen Woche mehr Fahrradkilometer fahre, als ich gedacht hatte. Ohne größere Anstrengungen oder Sondertouren bin ich auf knapp 70 km gekommen. Das hört sich nach viel an, ist es aber gar nicht. Zweimal täglich Kindergarten hin- und zurück, ein paarmal zum Supermarkt, zum Bäcker, zur Ergo, zur Apotheke, zum Judo, und was sonst noch - es läppert sich schnell zusammen. Wer also meint, dass es sich nicht lohnen würde, beim Stadtradeln mitzumachen, weil man sowieso nur kurze Strecken fährt, irrt sich gewaltig. Gemäß dem Motto 'Kleinvieh macht auch Mist' lohnt sich jede kleine Fahrt. Und das sind übrigens genau die Fahrten, die mit dem Auto einfach keinen Sinn machen.
Was ich diese Woche sonst noch gelernt habe: Meine Frau ist ehrgeizig und versucht, jeden Tag eine kleine oder größere Tour zu unternehmen: Ergebnis 125 km. Mein Sohn ist mindestens ebenso ehrgeizig und hat mir bereits dargelegt, dass er mich 'besiegen' wird. Eine Woche später hat bereits drei kleine Touren hinter sich (1x Regensburg, 1x Schierling und einmal fast zum Sarchinger Weiher, als dann plötzlich ein Gewitter aufzog) und 85 km auf seinem Konto.

Fazit, im innerfamiliären Wettstreit muss ich nächste Woche einen Zahn zulegen.

PS: Fahrradfahren macht Spaß



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Drei Wochen Stadtradeln für den Landkreis Kulmbach - Was nun ?

Imagem Escrito em 30.07.2021 de Jürgen Tesarczyk
Equipe: ADFC Team Kulmbach
Município: Landkreis Kulmbach

Drei Wochen mit dem Fahrrad über 1560 Kilometer kreuz und quer unterwegs in der Stadt Kulmbach, im Landkreis Kulmbach und darüber hinaus. So konnte ich die über mehrere 10.000 Kilometer gesammelten Erfahrungen vor allem in den letzten elf Jahren, aber auch schon gelegentlich seit 1980, aktualisieren. Die wunderschöne Landschaft bietet viele Abwechslungen auf flachen Flusslauf-Strecken und anspruchsvolleren Mittelgebirgs-Routen.
Da ich mich als ADFC-Aktiver besonders für die Nutzung des Fahrrads und deren Voraussetzungen einsetze, schaue ich natürlich, zumindest mit einem kritischen Auge, auf die Qualität des Radwegenetzes. Da bin ich auch gleich bei einem Mangel; von „Netz“ kann leider überhaupt nicht die Rede sein! Auch muss klar sein, dass es sich nicht immer um spezielle, bauliche Radwege handeln kann, sondern vor allem die zahlreich vorhandenen Wirtschaftwege möglichst sinnvoll eingebunden werden müssen. Damit ist natürlich die Notwendigkeit einer gegenseitige Rücksichtnahme, für die verschiedenen Nutzergruppen, selbstverständlich. Das gilt ebenso auf schmalen Straßen, was auch einmal dazu führen kann, dass ein Auto sich zunächst einmal hinter dem Fahrrad einreiht, bis ein gefahrenloses Überholen, z.B. an einer Ausweichstelle oder durch ein anderes Entgegenkommen des Zweirads, möglich ist. Bei anderen Begegnungen, z.B. mit Traktoren auf Bundesstraßen, ist dies ja auch möglich – wenn auch nicht unbedingt angenehm. Ebenso zur Vernetzung gehört die Verknüpfung durch Mobilitätsstationen, angefangen mit Bushaltestellen auf dem Land, Park & Bike-Parkplätzen, bis hin zu den Eisenbahnstationen im Landkreis.
Noch bis vor kurzer Zeit war es üblich, isolierte Radrunden einzurichten, die man in der Regel mit dem Auto anfährt. Ich kann hier keinen Überblick über das Angebot an Radfahrende liefern und verweise hierzu vor allem auf die Online-Quellen vom Landkreis Kulmbach und vom Bezirk Oberfranken. Im Online-Auftritt der Stadt Kulmbach finden sich nach intensiver Suche einige wenige Links zu anderen Quellen – das ist sehr, sehr bescheiden, auch im Vergleich zu anderen deutschen Städten ähnlicher Größe. Generell geht es fast ausschließlich um Freizeitangebote, deren Trassen sich nur in wenigen Fällen auch im Alltagsradverkehr sinnvoll nutzen lassen. Verantwortliche verweisen meist auf die raren Taten aus der Vergangenheit und einige wenige Projekte des Staatlichen Bauamts an Bundesstraßen. Grundsätzliche Versuche, die Situation zu verbessern, sind seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts immer im Sand verlaufen. Die traurige Situation des Radverkehrs in unserer Region in all seinen Facetten, ist auch an den letzten Plätzen im deutschlandweiten ADFC-Fahrradklimatest der letzten acht Jahre abzulesen !
Erwähnt werden soll aber auch ein „Highlight“ in der Werbung fürs Radeln mit seinen zahlreichen positiven Aspekten. Seit 2009 führt der Landkreis Kulmbach alle zwei Jahre, mit der Unterstützung der teilnehmenden Gemeinden und zahlreicher Organisationen, den „Autofreie Sonntag im Weißmaintal“ durch, der in diesem Jahr leider der Corona-Pandemie zum Opfer fiel.
Für die fachlichen Anforderungen (z.B. im Umweltschutz), und Finanzierungmöglichkeiten gibt es Lösungen, die allerdings entsprechende Expertise in den Planungsbehörden, hier zunächst einmal vor Ort erfordern. Der Landkreis hat hier gegenüber seinen Kommunen eine besondere Verantwortung. Allerdings sollten die einzelnen Gemeinden auch Eigeninitiative ergreifen und die Radweg-Vernetzung, an der Landkreisgrenze auch mit den Nachbarlandkreisen, vorantreiben. Zahlreiche Interessen verschiedenster Gruppen sollten frühzeitig in die Planungen einbezogen werden, um Verzögerungen und unnötige Kostensteigerungen zu vermeiden.

Seit mehreren Jahren, auch durch das wachsende Bewußtsein für den Klimaschutz, zahlreiche Förderprogramme übergeordneter politischer Ebenen und das Engagement vieler Einzelner in der Verwaltung und im Ehrenamtlichenbereich, sowie Entwicklungen wie ISEK und Uni-Campus u.a., tut sich allmählich doch Einiges. Die beiden Radverkehrskonzepte auf Landkreis- und Stadtebene, die um das Jahresende 2021 von Verkehrsplanungsbüros fertiggestellt werden, bieten die Grundlage, um bei der Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten durch die politischen Entscheidungsträger und kompetente Fachleute in der Verwaltung, große Fortschritte zu machen und damit die Attraktivität dieses gesunden und umweltfreundlichen Verkehrsmittel im Alltag und der Freizeit zu steigern. Diese Mobilitätsform ist ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Lebensqualität in unserer durch Bevölkerungsrückgang bedrohten Region. Feste Posten in den jährlichen Haushalten, klare Zuständigkeiten in den Verwaltungen und regelmäßige Radverkehrsberichte sollten in der Zukunft eine Selbstverständlichkeit sein.

Somit bin ich also nach dem Stadtradeln 2021 doch (leicht) optimistisch, was die Zukunft des Radverkehrs in der Stadt und im Landkreis Kulmbach angeht !

Jürgen Tesarczyk

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Resümee

Imagem Escrito em 29.07.2021 de Christian Kleusberg
Equipe: Grüne und Unabhängige
Município: Pegnitz

Nur noch wenige Stunden, dann sind die drei Wochen ohne Auto rum. Und ich muss sagen, ich habe das Auto fast nicht vermisst.
Glücklicherweise kann ich meinen Arbeitsweg bequem mit der Kombination Fahrrad/ Bahn zurücklegen. Zeitlich würde mir hier das Auto kaum eine Einsparung bringen, da ich neben der Fahrzeit noch die Parkplatzsuche und den Fußweg zur Arbeitsstelle einrechnen muss. Kostenmäßig würde ich mit dem Auto im Vergleich zum Bahnticket definitv drauf zahlen.
In „normalen“ Zeiten machen meine Frau und ich in der Regel einmal die Woche einen gemeinsamen Großeinkauf mit dem Auto. Dass dies einem Stück weit der Bequemlichkeit geschuldet, war mir eigentlich schon vor dem Radelstar-Experiment klar.
In den letzen drei Wochen habe ich kleinere Einkäufe mit dem Fahrrad gemacht. Dabei war mangels Fahrradanhänger ein Rucksack mit Erweiterung (s. Foto) sehr hilfreich.
Da die drei Wochen autofreie Zeit für mich, nicht aber für meine Familie galten, hat meine Frau auf dem Rückweg von ihrer Arbeit die große Einkaufsrunde gedreht.

Würde ich dauerhaft auf das eigene Auto verzichten? Eigentlich spricht vieles dafür. Das Auto kostet, auch wenn es nur herum steht. Und eigentlich steht es relativ viel herum. Aber es gibt immer wieder Situationen, in denen das Auto benötigt wird:
Die Gartenabfälle müssen im Anhänger zur Kompostierungsanlage gefahren werden. Die Verwandschaft auf dem Land wird besucht. Im Urlaub werden die Fahrräder mitgenommen. Die Getränkekisten müssen nach Hause gebracht werden. Ein Kinobesuch am Abend in Bayreuth (traurig genug, dass da kein Zug mehr fährt). Und und und...
Ein Auto, das man sich mit mehreren Haushalten teilt, wäre eine Möglichkeit. Natürlich müssen die Rahmenbedingungen stimmen, es dürfen beispielsweise nicht alle zur gleichen Arbeitszeit für ihren Arbeitsweg das Auto benötigten. Der Urlaub und Wochenendausflüge, für die die Bahn zu umständlich erscheint müssen aufeinander abgestimmt werden. Und und und…
Momentan würde ich nicht darauf verzichten. Im Kopf spielen sich zu viele Situationen ab, in denen es gut wäre ein Auto zu haben. Aber die Motivation, das Fahrrad noch mehr im Alltag zu nutzen, ist vorhanden. Vielleicht bessert sich irgendwann die Infrastruktur vor Ort. Bessere Bahn- und Busverbindungen. Die Möglichkeit, ein Lastenrad für kurze Transportstrecken zu mieten. Ein Stadtteilauto zur Erledigung kurzfristiger Transporte. Ein Autoverleih in Pegnitz für längeren Bedarf.
Man wird ja noch träumen dürfen...

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25.07.2021 Stadtradeln Tag 21 - letzter Tag der Aktion "Stadtradeln"

Imagem Escrito em 29.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Am letzten Tag der Aktion Stadtradeln ging es noch einmal aufs Rad, um ein paar weitere Kilometer zu sammeln...
Insgesamt bin ich an diesem Tag drei Runden geradelt.
Morgens vor dem Mittagessen eine Runde alleine in Richtung Süden.
Am Nachmittag eine kleinere Runde zusammen mit meiner Frau und dann noch einmal am Abend eine weitere kleine Runde.
Dabei sind mir am Straßenrand zahlreiche Fahrräder aufgefallen, welche die Radfahrer zu einer kleinen Einkehr in Cafés und Biergärten einladen.
Gefühlt sind seit dem vergangenen Jahr mehr Radfahrer mit diversen Rädern unterwegs.
Das Radfahren wird populärer, auch durch die zunehmende Anzahl von elektrifizierten Fahrrädern.
In dem Punkt der breiten Markteinführung von elektrischer Mobilität, war die Radindustrie der Automobilindustrie, aus meiner Sicht einen kleinen Schritt voraus, nicht zuletzt auch deshalb, weil es sehr viel einfacher ist, ein relativ leichtes Rad elektrisch zu bewegen, als einen schweren SUV.
Meine Erfahrung und mein Fazit nach diesen 21 Tagen Stadtradeln lautet wie folgt:
Man kann tatsächlich sehr viele Wege mit dem Rad zurücklegen und muss nicht für jede Wegstrecke das Auto bemühen.
Allerdings gibt es in den ländlichen Regionen Situationen, in denen es ohne ein Auto oder ggf. noch ein ganz spezielles Lastenrad schwierig wird.
Einen Wocheneinkauf für eine 5-köpfige Familie transportiert man nicht so leicht mit dem Rad.
Diese Tätigkeiten wurden in den letzten Tagen von meinen Familienangehörigen erledigt.
Auch Bekannte, die als Handwerker mit viel Material und Werkzeug zu Baustellen fahren, werden ohne ein größeres Transportmittel schnell an ihre Grenzen kommen.
Es gibt aber genauso viele Wege, die man schnell auch mal mit dem Rad bewältigen kann, sei es die Fahrt zum Bäcker oder um sich kurz mit Bekannten oder Verwandten zu treffen.
Und je mehr Leute dann öfter auch mal das Rad benutzen, umso besser.
Damit leistet man einen kleinen Beitrag zur eigenen Gesundheit, zum Klimaschutz und entlastet darüber hinaus ein wenig die Straßen und den Verkehr, weil man ja wo möglich dann die Radwege nutzt. :-)

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23.07.2021 Stadtradeln Tag 19

Imagem Escrito em 29.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Wieder zurück in der Heimat angekommen, bin ich bei schönem Wetter am Abend noch eine Runde mit dem Rad gefahren.
Dabei habe ich eine kleine "Bestandsaufnahme" der aktuellen Straßen- und Radwegeverhältnisse gemacht und mit paar Bildern dokumentiert.

Grundsätzlich muss ich nach meinem Urlaub aber sagen, die Verhältnisse in unserer Gegend sind mittlerweile auf einem sehr guten Niveau.
Daher könnte man diesen Beitrag unser dem Stichwort: "Jammern auf hohem Niveau" werten.

Vorschläge zur Verbesserung wären aus meiner persönlichen Wahrnehmung noch:
1.)
An der Kreuzung des Radeweges mit dem Finkenweg am Ortseingang von Biberach die Fläche mit einer roten Farbe zu markieren, da dies sowohl die Autofahrer als auch die Radfahrer vor dieser Kreuzungsstelle "warnt" und für erhöhte Aufmerksamkeit sorgt.
2.)
Bei vorhandenen Kanten und Absätzen z.B. durch Fräsungen in der Straßendecke, sollte man entweder die Kanten durch etwas Teer abmildern oder mit dem Schild: "Verkehrszeichen 112: Unebene Fahrbahn" hinweisen.
3.)
Kritisch für Zweiradfahrer sind aktuell auch Ausspülungen von Feldern (Boden und Sand) und aus seitlich in die Straße mündenden Kies- und Schotterwegen.
daher sollte man als Radfahrer derzeit lieber vorsichtiger in Kurven und schwer einsehbaren Teilstücken fahren.
4.)
Der Zustand der Radwege nach Unwettern oder durch sonstige Verschmutzungen:
Nach Unwettern, durch Fallobst oder durch die Benutzung der Wege bei Bestell- oder Erntearbeiten sind die Wege teilweise nur schlecht oder nicht befahrbar.
Weicht man dann als Radfahrer auf die meistens besser befahrbare Straße aus, kommt es hin und wieder zu Hinweisen durch andere Verkehrsteilnehmer, dass da doch ein Radweg sei, den man benutzen sollte.
5.)
Schlaglöcher und hervorstehende bzw. versenkte Gully Deckel.
Damit hat bestimmt jeder schon einmal seine Erfahrungen gemacht, ganz gleich mit welchem Fahrzeugen man unterwegs war...
6.)
Im Winterdienst nutzen einige Städte und Gemeinden feinen scharfkantigen Splitt. Dieser ist neben Scherben und Dornen der häufigste Grund für einen platten Reifen, da sich dieser Splitt in die Reifen bohrt und die Mäntel, sowie falls vorhanden auch die Schläuche durchsticht.
Fährt man auch in den Wintermonaten mit dem Rad regelmäßig zur Arbeit, kann man, wenn man Pech hat, alle 2 Wochen mit einen platten Reifen rechnen.
Das ist nicht nur ärgerlich, sondern wird dann auch teuer.
Wird dieser Splitt dann nicht vollständig geräumt, passiert es auch in den Sommermonaten noch hin und wieder, dass man sich mit diesem Splitt einen Platten einfängt.
Ich würde mir wünschen, dass man künftig auf die Ausbringung des scharfkantigen Splitts verzichtet.

Leider musste ich bei meiner Radtour auch feststellen, dass es unter den Radfahren Leute gibt, die ihren Müll einfach während der Fahrt entsorgen.
Das geht gar nicht!
Nehmt euren Müll doch bitte mit und entsorgt ihn daheim!

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22.07.2021 Stadtradeln Tag 18

Imagem Escrito em 29.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Nach unserem Inselaufenthalt haben wir noch bekannte im Münsterland besucht und mit Ihnen eine Radtour durchs Münsterland unternommen.
Diese Tour führte von Stewwert (Dreinsteinfurt) nach Hövelhof und von dort wieder zurück nach Stewwert.
Dabei kamen wir in der Bauernschaft Averdung an einem alten Ein-Mann-Minibunker vorbei, den ich bis dahin noch nicht kannte, obwohl ich in dieser Gegend groß geworden bin.
Den Erzählungen nach hatte sich ein industrieller diesen Bunker zum eigenen Schutz vor Kriegsende errichtet. Weiter ging es in Richtung Neu-Beckum, wo wir an dem Kalk Tagebau vorbeikamen der für die Zementproduktion genutzt wird.
Im Anschluss daran ging es auf den Höhenweg südlich an Westkirchen vorbei, von wo aus man drei halb offenen "Goldkugeln" auf einer gedachten Linie zum Dorfzentrum sehen konnte.
Hintergrund dieser Kugeln ist wohl die Tatsache, dass Westkirchen bereits 1979 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ als Golddorf ausgezeichnet wurde.
Über Oelde und einer schönen Off-Road-Strecke bei Stromberg, ging es durch Rheda- Wiedenbrück, Neuenkirchen und vorbei am Steinhorster Becker weiter nach Hövelhof, dem Wendepunkt unserer Radtour.
Zurück ging es dann auf einer leicht anderen Route, auf der wir noch durch Verl, Hotmar und Sendenhorst kamen.

Weitere Details zu diesen Radtouren, siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vLqe4DAypR6
https://www.relive.cc/view/vrqDdzBK5Lq

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Ein Fahrradständer ist doch wichtig

Imagem Escrito em 28.07.2021 de Georg Bogdahn
Equipe: Offenes Team - Lauf
Município: Lauf a. d. Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land

In der letzten Woche gab es dann noch zwei kleine Reparaturen.

Zuerst ist mir, durch ungünstiges Umfallen des Fahrrads, mein Ständer abgebrochen. Das Fahrrad meines Sohnes ist auf meines Gefallen. Danach war der Ständer ab. Vermutlich auch, da mehr last als normal auf dem Ständer lastet, bei einem Ebike.
Einige Fahrten habe ich dann ohne Ständer gemacht. Das war aber so unangenehm, das Fahrrad irgendwo zu passend zu positionieren, dass ich doch eine schnelle Reparatur ins Auge gefasst habe.
Also ab zum Fahrradhändler. Der hatte zum Glück einen passenden Ständer da. Hab ihn dann selbst festgeschraubt. Sind nur zwei Impusschrauben. Aufwand 17€ und 10 Minuten. Ich frage mich gerade, welches Teil im Auto ich so tauschen könnte.

Am letzten Tag ist mir dann die Kette vom Ritzel gefallen. Auch diese Reparatur ging zum Glück schnell. War ohne verspätung in der Arbeit. Vermutlich muss ich doch die neue Kette drauf machen, die schon im Keller liegt. Das gehe ich dann am Wochenende an. Zum Glück geht das ja auch schnell.

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Leben ohne Auto

Imagem Escrito em 27.07.2021 de Olaf Huber
Equipe: Grüne und Unabhängige
Município: Pegnitz

Die Herausforderung für mich war und ist, drei Wochen ohne Auto zu leben. Viele Kilometer auf dem Rennrad zu sammeln, macht mir zwar Spaß, in einer normalen Arbeitswoche komme ich aber leider auch nicht zu ausgedehnten Ausfahrten und der Weg zur Arbeit ist bei mir glücklicherweise sehr kurz. Diesen und alle anderen Strecken lege ich, nicht erst seit 9. Juli, zu Fuß oder mit dem Rad zurück, so wie heute bei einem alltägliche Weg in die Stadt, hier um ein Paket zur Post zu bringen. Da Pegnitz die Stadt der kurzen Wege ist, komme ich diese Woche wohl nur auf 80 bis 100 km. Das ist wohl auch so mein Durchschnitt im Alltag.
Was ich in den drei Wochen STADTRADELN auch gemerkt habe: ganz ohne Auto ist schon manchmal umständlich. Ich würde mir ein kleines Carsharing-Auto wünschen, auf das ich dann zurückgreifen kann, wenn es mal notwendig ist. Zur Not geht das auch jetzt schon mit dem Neunsitzer-Kleinbus von "Mikar", der am Knopferweiher steht.

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Fotos der letzten Touren und Danksagung

Imagem Escrito em 27.07.2021 de Jürgen Tesarczyk
Equipe: ADFC Team Kulmbach
Município: Landkreis Kulmbach

Nach über 1500 Kilometern und gut 10.000 Höhenmetern hier nun Fotos von der zweiten Halbzeit.

1) 14.07.2021 – An der B303 bei Rugendorf.

2) 14.07.2021 – Die Plassenburg in der Abendsonne grüßt bei der Rückkehr von der Radtour.

3) 17.07.2021 – Gewaltige Eingriffe in die Natur für unsere motorisierten Mobilitätshelfer. A70-Verlegung bei Thurnau.

4) 20.07.2021 – Der Rote Main bei Dreschen – mal von ungewohnter Seite.

5) 21.07.2021 – Frankenwaldtour: Wallensfels – Lände an der Wilden Rodach.

6) 22.07.2021 – Sonnenuntergang im Rotmaintal bei Unterzettlitz.

7) 23.07.2021 – Der Weismain in Weismain

8) 23.07.2021 – Etwas versteckt im Hinterhof – Die Wiesentquelle in Steinfeld.

9) 23.07.2021 – Schwalbachtal zwischen Kainach und Wonsees. - Zukünfige Motorrad-Rennstrecke oder soll verhindert werden, dass Radfahrende ausweichen können?

10) Vielleicht bis zum nächsten Stadtradeln 2022 ?

Zum Schluss vielen Dank an das Deutschland Stadtradel-Team für die Möglichkeit sich digital zu vernetzen und damit zehntausende von Menschen deutschlandweit zu motivieren, das Fahrrad im Alltag und in der Freizeit zu nutzen. Kleine technischen Hakeleien lassen sich meist mit etwas Geduld, Übung und eventuell hilfreichem Beistand von Radel- oder Technikfreunden lösen.
Großer Dank geht für die Organisation vor Ort an den Landkreis Kulmbach mit dem Landrat Klaus Peter Söllner und ganz besonders der „Chef-Organisatorin“ Ingrid Flieger, die auch heuer mit viel Liebe bereits zum zweiten mal das Stadtradeln betreut.
Vielen Dank auch an alle Mitradelnden, einschließlich aller Aktiven in unserem ADFC-Team. Ich hoffe es hat allen viel Spaß gemacht und einige weitere Mitbürger davon überzeugt, dass das Fahrrad, einschließlich seiner motorisierten Form als Pedelec, eine sehr gute Möglichkeit der Fortbewegung, für vielfältige Zwecke ist.

Jürgen Tesarczyk.

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Rückblick auf die erste Halbzeit

Escrito em 27.07.2021 de Jürgen Tesarczyk
Equipe: ADFC Team Kulmbach
Município: Landkreis Kulmbach

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich mit einigen Fotos auf die ersten zehn Tage des Stadtradelns zurückblicken.
Da die Untertitelung der Fotos, wohl wegen des Bildformats nicht funktioniert, hier die Texte getrennt von diesen:

1) 05.07.2021 – B303 Ludwigschorgast – Wirsberg
Autokolonne hinter Traktor, auch auf Bundesstraßen, ist seit Jahrzehnten ein gewohnter Anblick – hinter einem Fahrrad auf schmalen Landstraßen, bis ein sicheres Überholen mit genügend Abstand möglich ist, noch gewöhnungsbedürftig.

2) 05.07.2021 – Vom neuen Radwegabschnitt an der B303 wird man ins sehr geschäftige Gewerbegebiet von Himmelkron geführt.

3) 05.07.2021 – Zwischen Bad Berneck und Bayreuth.

4) 05.07.2021 – Neuer Radweg höhengleich mit der B85 vor Altenplos. Dank ans Staatliche Bauamt !

5) 06.07.2021 – B173 Kronach – Lichtenfels
Hoffentlich werden die Anforderungen des neuen bayerische Alltags-Radwegenetzes in die aus den frühen 2000er Jahren stammende Planungen noch aufgenommen !

6) 08.07.2021 – Für RADar-Meldungen wollte ich dieses Jahr nicht zusätzlich Zeit opfern. Den Draht auf dem Radweg zwischen Ludwigschorgast und Wirsberg hab ich entsorgt. Andere Farbeimer-Reste lagen noch nach 14 Tagen herum.

7) 09.07.2021 – Das Wetter kann man sich, vor allem beim Alltags-Radverkehr, nicht aussuchen.

8) 09.07.2021 – Massive Leitplanken auf der Kirchleuser Höhe schützen jetzt die Radfahrenden.

9) 13.07.2021 – Das Tal des Weißen Mains bei Ebersbach – auch bei Regen eine Attraktion (wenn die Temperatur stimmt).

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Das Ende …

Imagem Escrito em 27.07.2021 de Kai Hliza
Equipe: Sankt Rochus Kliniken
Município: Bad Schönborn im Landkreis Karlsruhe

Liebe Stadtradler,

die letzten drei Tage für das STADTRADELN standen also an und wie üblich checkte ich nun für die letzten 2 Tage das Wetter. Das verhieß jedoch nichts Gutes, denn bei einer 90 % Regenwahrscheinlichkeit wusste ich, dass die Regenklamotten die nächsten zwei Tage meine besten Freunde werden. Und so kam es auch, dass ich donnerstagmorgens aufgewachte und mit Blick aus dem Fenster erahnte, dass es eine ziemlich nasse Fahrt in Richtung Arbeit werden wird. Bevor ich den Feierabend einläuten konnte, habe ich dann feststellen müssen, dass ich an dem Morgen nicht nur durch den Regen gefahren bin, sondern auch durch eine Glasscherbe. Also hieß es schnell Reifen wechseln bevor die Heimfahrt absolviert werden konnte.
Am Freitag sagte der Wetterbericht genauso eine Regenwahrscheinlichkeiten von über 90 % hervor, trotzdem hatte ich großes Glück und konnte bei Sonnenschein zur Arbeit fahren. Auf dem Heimweg konnte ich noch einen Besuch bei einem Bekannten machen, der unser Projekt #Heartspeed unterstützt hatte und danach am Abend trocken nach Hause zu fahren.
Meine Erledigungen am Samstag konnte ich alle zu Fuß erledigen.
Nun nachdem drei Wochen STADTRADELN zu Ende gegangen sind, heißt es, ein Fazit zu ziehen. Nicht nur die richtige Kleidung zur richtigen Zeit ist wichtig. Auch mit der richtigen Vorbereitung sowie Planung, ist es möglich auf sein Auto zu verzichten. Jedoch muss man den absoluten Wille haben, um auch am frühen Morgen im Regen auf das Rad zu steigen und sich Tag für Tag dem Wetter zu stellen. Man lernt bewusster zu entscheiden und zu überlegen ob es wirklich notwendig ist, nun mit dem Auto zum Bäcker, Supermarkt oder sonst wohin zu fahren. Die Flexibilität, morgens bei Regen das Auto zu nehmen, ist einfach ein großer Luxus, den man bewusst schätzen muss. Denn zum Schluss ist es das, was unsere Welt langsam zerbrechlicher macht. Daher immer einfach überlegen, ob dies oder das wirklich notwendig ist oder nicht Anderes einsetzbar ist.
Ich wünsch euch allen eine gesunden und immer öfter freien Autotag, der uns allen - aber besonders der Umwelt - gut tut.

Euer Kai

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Meine Regenjacke war immer im Gepäck in dieser 3-wöchigen STADT-Radl-Saison21:

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Prof. Dr. Fabian Tobias Landthaler
Equipe: Dein JU-Bayern-Kreisverband Neu-Ulm (offenes Team)
Município: Landkreis Neu-Ulm

Die Ausgangsbedingungen für mich als STADTRADELN-Star 2021 sind in diesem Jahr alles andere als optimal gewesen, denn der Sommer 21 zeigt sich von seiner sehr launischen Seite. Immer wieder kam es zu willkürlichen sintflutartigen Wolkenbrüchen, und wenn es gerade mal nicht regnet, ist es in der Regel sehr schwül gewesen. Wer auf dem Fahrrad wie ich unterwegs ist, muss jederzeit damit rechnen, durchnässt oder verschwitzt am Ziel anzukommen.

Da musste ich jetzt komplett durch. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als noch knapp zwei Wochen lang jeden Tag vom römischen Markt Kellmünz an der Iller zu meinen Außendienst-Arbeitsplätzen in den Kommunen des Regionalverbands Donau-Iller als Inklusionsbeauftragter der Gesamt-Jugend-Auszubildenden&Studierendenwerksvertetung für die Regierungsbezirke Württemberg-Hohenzollern & Allgäu/Bayerisch-Schwaben zu radeln. Denn meinen E-Auto-Schlüssel habe ich pünktlich zum Start der Aktion im Kreis Neu-Ulm am 05. Juli 2021 bei der Führerscheinstellle des LRA-NU an Herrn Manuel Fink abgegeben. Dieser Schlüssel wurde erst heute am Ende des Stadtradelns 2021 von ihm wieder rausgerückt.

Bislang habe ich Glück gehabt und war meist regenfrei durchgekommen. Meine Regenjacke habe ich angesichts der durchwachsenen Wetterlage, die laut Prognose wohl auch in den kommenden darauffolgendenTagen angehalten hatte, immer im Gepäck. Am 2. Dienstagabend freilich half auch das nicht mehr viel: Ich war auf dem Illertalradwanderweg unterwegs, als es in der Werkstraße in der Wielandstadt von Vöhringen immer düsterer wurde. Mein damiliger Tagesrückblick „Es tröpfelte sich ein. Zu Hause angekommen war ich völlig durchnässt, obwohl ich die Regenjacke anhatte.“

Als 21-jähriger und Referendar zum Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH) fahre ich sehr gerne schmunzelnd auf dem Bayerisch-Schwäbischen Rothtalradweg zur Arbeit in die fuggerschen Perlen Memmingen, Babenhausen und Weißenhorn, insbesondere aktuell. „Da kann ich Kilometer bolzen, darum geht es beim Stadtradeln nun mal auch“. 2020 schaffte ich über 2700 Kilometer, in diesem Jahr stand ich nach einer Woche bei über 475 Kilometern. „Diesmal schaffe ich nur 1000 bis 1500 Kilometer“, sagte ich am Anfang. Der lange COVID19-Lockdown habe sich als Bermudadreieck zwischen meinem Bett, dem Heimarbeitsplatz und Pent-House-Couch erwiesen, wie ich es in meinem Podcast formulierte, deshalb bin ich wie so viele andere derzeit nicht in the Generation zett Top-Form. Immerhin nutzte ich beim Stadtradeln die Gelegenheit, meine Konditionen aufzubessern.

Was das Pendeln angeht, befand ich mich in einer für Radler geradezu traumhaften Situation. Meine kommunalen Arbeitgeber*Innen stellten mir einen Spind zur Verfügung, in dem ich Ersatzklamotten lagern konnte. „Ich konnte mich hier überall komplett trockenlegen“. Nasse Kleidungsstücke konnten auf Wäscheleinen in einem Lüftungsraum trocknen, auch Duschen stehen für mich an all den städtischen Bauhöfen unserer Region zur Verfügung.

Zudem konnte ich als Radler meine Drahtesel in einem abgeschlossenen Bereich abstellen. Dort gab es auch oft LEW-Kolbenluftpumpen, Werkzeuge und einige Ladestationen für Elektrofahrräder – für diese Angebote zeichnet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) den Landkreis Neu-Ulm auch in diesem Jahr mit seiner verkupferten Silbermedaille für fahrradfreundliche Arbeitgeber aus.

Wer täglich wie ich radelt, betätigt sich sportlich und ist viel an der frischen Luft. Leider gibt es auch ganz negative Aspekte. Dazu gehört, dass Fahrradfahrer häufig sehr gefährlich leben. Das zeigt sich auch an einer Analyse, bei der Unfälle von kommunalen Mitarbeitern auf dem Weg zum örtlichen Rathaus in unserer Region und auf dem Rückweg nach Hause ausgewertet wurden. „Da sind überproportional viele Unfälle von Fahrradfahrern dabei“, stellte ich gleich fest. „Das dürfte repräsentativ sein, und daran sind bestimmt nicht nur wir, die Radfahrer schuld.“

Eigentlich erlebe ich keine Tour, bei der es nicht zu gefährlichen Situationen kommt. Die Gefährdungslage verschärfte sich zusätzlich durch die für Radfahrer oft sehr unübersichtliche und vollkommen unsichere Verkehrsführungen im Landkreis Neu-Ulm. Immerhin habe sich in jüngster Zeit manches echt zum Positiven gewendet, betonte ich gegenüber unserem CSU-Landrat Thorsten Freudenberger.

„In der Perle des Iller-Tales - CAELiuS MonS zum Beispiel habe ich das Gefühl, dass sich langsam etwas in die richtige Richtung bewegt. Und in der Hochschulstadt Neu-Ulm ist eine Fahrradstraße geplant, dann muss man nicht mehr durch die Stadtmitte NU am Straßenrand fahren. Leider dauert es in der Bundesrepublik Deutschland sehr lange, bis solche Projekte ungesetzt werden, obwohl alle Radwege viel günstiger sind als Straßen für Autos.“

Ich wünsche Ihnen und und Euch Fahrradfreunde allen ein gesundes und unfallfreien Fahrradsommer bzw. Radlherbst.

Ihr 1. STADTRADELN-Star des Landkreis Neu-Ulm 2021 - Landthaler

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21.07.2021 Stadtradeln Tag 17

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Da wir schon fast an der Nordseeküste waren, hängten wir zum Abschluss unserer Radwanderung noch einen weiteren Tag an, um die Insel Borkum zu besuchen.
Wir fuhren morgens vom Hotel mit dem Rad zur Fähre, die bereits um 8:00 Uhr ablegte.
Die Überfahrt dauerte 130 Minuten.
Auf Borkum angekommen radelten wir zunächst ins Zentrum und erkundeten anschließend Teile der Insel mit demn Rad, auf den gut ausgebauten Radwegen.
Im Café Sturmeck, gönnten wir uns ein zweites Frühstück und genossen danach den weiten Sandstrand, sowie ein kurzes Bad in der Nordsee.

Weitere Details zum Ausflug nach Borkum siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/veqzBgJGWBq
https://www.relive.cc/view/v1vj1N4RQYq

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20.07.2021 Stadtradeln Tag 16

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Dritte Etappe unserer Radtour auf dem Emsradweg, von Meppen bis nach Emden, mit einer Länge von gut 130 km.
Am dritten Tage unserer Radwanderung entlang der Ems führen wir von Meppen bis nach Emde, in die Nähe der Emsmündung.
Zunächst radelten wir durch das Emsland und dann ein gutes Stück an den Deich entlang, der den schiffbaren Teil der Ems auch für Hochseeschiffe befahrbar macht.
Auf diesem Teilstück fuhren wir durch: Meppen, Haren (Ems) Lathen, Dörpen Aschendorf, Papenburg wo wir die Meyer Werft besichtigten, Leer und Ditzum.
In Ditzum mussten wir dann eine halbe Stunde auf eine Fähre warten, die uns über die Ems nach Petkum übersetzte.
Auf dem letzten Drittel dieser Etappe, empfanden wir die Landschaft weniger abwechslungsreich, als auf den beiden ersten Etappen.
Sehenswert waren die Orte Meppen, Papenburg, Harem mit dem Dom des Emslandes, und Emden.

Weitere Details zu dieser Etappe siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vRO7VQALRyv

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19.07.2021 Stadtradeln Tag 15

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Zweite Etappe unserer Radtour auf dem Emsradweg, von den Emsquellen bis nach Telgte, mit einer Länge von gut 150 km.
Der zweite Teil unserer Radwanderung führte uns von Telgte, zunächst durch das Münster- und dann weiter in das Emsland.
Auf unseren weiteren Weg fuhren wir durch die Orte: Greven, Saerbeck, Emsdetten, Rheine, Salzbergen, Emsbüren, Lingen und Geeste.
Das Ziel dieser zweiten Etappe war die Stadt Meppen.
Sehenswert sind auf diesem Teilstück, neben der abwechslungsreichen Landschaft, der Wallfahrtsort Telgte, der Sachsenhof in der Nähe von Greven, das ehemalige Kloster Bentlage mit den nahegelegenen Salinen, sowie das Moorlandmuseum und das Speicherbecken in Geeste.

Weitere Details siehe unter:
https://www.relive.cc/view/vPv4yQ13Z3O

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18.07.2021 Stadtradeln Tag 14 - Teil 2

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Erste Etappe unserer Radtour auf dem Emsradweg, von den Emsquellen bis nach Telgte, mit einer Länge von 114 km.
Der erste Teil unserer Radwanderung führte uns durch die Orte Hövelhof, Rietberg, Rehda-Wiedenbrück, Harsewinkel und Warendorf bis nach Telgte.
Sehenswert sind auf diesem Teilstück neben den alten Städten / Orten Rietberg und Rehda-Wiedenbrück, auch das Steinhorster Becken, sowie die Emsauen.

Weitere Details siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vXOd5DBmrk6

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Review Woche 3

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Vanessa Rampmaier
Equipe: Offenes Team - Oberstenfeld
Município: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Endlich ist der Sommer mal wieder da! Nach zwei Wochen recht durchwachsenem Wetter war diese Woche wirklich traumhaft. Ich konnte die ganze Woche zwei Mal am Tag nach Prevorst fahren und das (meist) bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Es ist einfach noch ein besseres Gefühl, wenn während der Stadtradel Aktion nicht nur ich auf das Auto verzichte, sondern auch niemand anstelle von mir ins Auto steigen muss. Lediglich meine Schwester ist am Samstag für mich nach Großhöchberg gefahren, um mein Gemüse von unserem Demeter-Gärtner abzuholen. Wobei sie natürlich nicht nur für mich gefahren ist, sondern auch für sich selbst. Zudem ist es einfach auch schön, jeden Tag prinzipiell die gleiche Strecke zu fahren, dennoch aber immer eine Auswahl zwischen mehreren Wegen zu haben. Im letzten Mitteilungsblatt gab es einen Bericht über die neuen Rad- und Wanderwege in Oberstenfeld. Einen Weg davon, über die Gronauer Platte nach Prevorst, sind wir in der zweiten Woche wegen der schlechten Wetterlage oft gefahren, da man dem Matsch auf dem anderen Weg zwischen Gronau und der Ölmühle aus dem Weg geht aber auch diese Woche bei tollem Wetter ist es eine empfehlenswerte Strecke, da einem die Sonne ins Gesicht scheint, während man den Berg hochfährt. Aber auch der Weg über die Ölmühle hat drei Alternativen, um nach Prevorst hochzukommen - so ist doch immer eine gewisse Abwechslung vorhanden, die man mit dem Auto in diesem Umfang nicht hat.

Trotz des eigentlich guten Wetters hat uns am Donnerstagabend das Gewitter auf dem Weg von Prevorst nach Hause erwischt. Da mussten wir unterstehen und meine Tochter wurde mit dem Auto abgeholt. Kurzzeitig habe ich mir überlegt, auch mit dem Auto nach Hause zu fahren, jedoch wäre zusätzlich zu der verpassten Stadtradel-Aktion 21 Tage auf das Auto zu verzichten ein gewisser Aufwand dahintergesteckt, das Fahrrad und den Fahrradanhänger wieder nach Hause zu bekommen, weshalb ich mich dann doch für eine Weiterfahrt auf dem Fahrrad entschieden habe. Allerdings saß ich kurzzeitig im stehenden Auto, da ich doch etwas Angst und noch mehr Respekt vor einem Gewitter habe. Das war tatsächlich schon ein ungewohntes Gefühl, nach zwei Wochen wieder einmal in einem Auto zu sitzen. Nicht das ich es missen würde, es fühlt sich verdammt gut an, eben auch ohne zurecht zu kommen.

Am Freitag war es morgens extrem neblig. In Prevorst war aber schon die Sonne zu sehen und zu spüren. Das ist beeindruckend und begeisternd, wenn man von dem kalten Tal in das sonnige Prevorst fährt.

Am Sonntag habe ich dann nach langer Zeit mal wieder mein Fahrrad stehen lassen. Mir denkt es nicht, wann ich das letzte Mal ein Tag lang nicht Fahrrad gefahren bin. Aber auch das darf sicherlich einmal sein und die Zeit daheim kann auch genossen werden.

Dafür konnte ich dann noch die letzten Stadtradel-Tage voll ausnutzen und genießen. Jeden Tag Sonnenschein, trockenes Wetter und auch wieder eine gut gelaunte Mitfahrerin. Das Wetter animiert sichtlich dazu. Natürlich macht hier aber nicht nur Fahrrad fahren mehr Spaß, sondern auch spazieren gehen, ins Freibad gehen und was sonst noch alles möglich ist.
Zusammenfassend kann ich über die letzte Stadtradel-Woche sicherlich sagen, dass es ein schöner Ausklang der drei Wochen war und dadurch das Durchhaltevermögen bestärkt wurde, da bei Sonnenschein bei mir keine Zweifel aufkommen, das Fahrrad anstatt des Autos zu nehmen. Sicherlich hat diese Woche aber nicht nur mich animiert, sondern bestimmt auch viele andere. Das Fahrradfahren endet nun auch bestimmt nicht nach der Stadtradel-Zeit, sondern für mich und viele andere weiter, auch wenn alle in dieser Phase vielleicht ein paar Kilometer extra gefahren sind. Denn schließlich muss uns das Thema Klimaschutz früher oder später alle interessieren. Das Hochwasser in teilen Deutschlands hat einfach gezeigt, dass wir alle etwas verändern müssen. Wenn jeder auch nur eine Kleinigkeit macht, wie beispielsweise hin und wieder auf das Auto zu verzichten, ist das schon einmal ein Anfang.
Diese Woche hat mir persönlich wieder unglaublich viel Kraft und Energie gegeben auch wegen dem konsequenten Fahrrad fahren und dem Sonnenschein. Ich hoffe sehr, dass nicht nur ich davon profitiert habe, sondern auch viele andere.

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18.07.2021 Stadtradeln Tag 14 - Teil 1

Imagem Escrito em 26.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Nach einem Reise- und Ruhetag begeben wir uns von heute an auf eine Radtour entlang der Ems.
Wir werden in den nächsten Tagen den Emsradweg von der Quelle bis zur Mündung entlang der Originalroute fahren, die man sich vorab bereits als '.gpx' Daten aus dem Internet herunter laden kann.
Siehe auch unter:
https://www.emsradweg.de/emsradweg/allgemeine-informationen/route.php

Da die Route zu einem großen Teil über nicht geteerte Wege führt, nutzte ich ein 'Gravel Bike' und montierte auf dem Rennrad meiner Frau breitere (28 mm) Reifen.

Das erste kurze Teilstück war zunächst einmal die Fahrt mit dem Fahrrad von der Ortsmitte in Hövelhof bis zu den Emsquellen.
Auf diesem ersten kurzen Stück, machten wir noch an einem Infogebäude halt, um uns eine Ausstellung zu der bevorstehenden Radreise anzuschauen.

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Drei Wochen auf zwei Rädern

Escrito em 25.07.2021 de Fabian Bertram
Equipe: BRK-Wasserwacht Senden
Município: Senden im Landkreis Neu-Ulm

Die meteorologischen Verhältnisse haben sich in der letzten Woche sehr Fahrradfreundlich entwickelt: Zur Abwechslung kam die Nässe von innen statt von außen. Insgesamt waren es interessante drei Wochen, von denen ich keine Sekunde mit einem motorisierten Verkehrsmittel verbracht habe. Diese Zeit hat wieder vor Augen geführt, was das größte Hemmnis des Fahrradverkehrs ist: Die Infrastruktur. Radfahrer müssen sich ihre Verkehrsfläche häufig mit Autos oder Fußgängern teilen, womit keiner der drei Gruppen geholfen ist. Radwege wechseln häufig die Straßenseiten, Einmündungen sind schlecht einsehbar und anstatt für Fahrräder eine eigene Fahrspur zu bauen, werden nur Schutzstreifen angelegt und Abstandsgebote beim Überholen erlassen.
Wir sind, was die Infrastruktur betrifft, zwar auf einem guten Weg, aber wir müssen diesen Weg auch in Zukunft weitergehen bzw. weiter fahren.
In diesem Sinne wünsche ich allseits gute Fahrt und immer genügend Luft in den Reifen!

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Die dritte Woche - Das Ende für's Erste

Escrito em 25.07.2021 de Jannes Imholte
Equipe: MP-Tours
Município: Barßel

Nach der Tour nach Großoldendorf blieben noch einige Zeltplätze übrig, die ich besuchen wollte. Am Samstag bin ich nach Friesoythe zum Soesteheim gefahren. An dem Tag war es ziemlich warm. Aber nach ungefähr vier Stunden war ich wieder zuhause.
Am Sonntag habe ich mir einen Mitfahrer geschnappt und bin mit ihm zum Zeltplatz nach Resthausen gefahren. Ein Teil der Hintour war gleich der Tour nach Friesoythe vom Vortag. Aber hinter Friesoythe kam eine andere Strecke. An der Talsperre war sehr viel los, war ja auch schließlich ein sonniger Sonntag. Nach 43 Kilometern waren wir am Zeltplatz angekommen. Dort haben wir ein wenig Pause gemacht und sind dann zurückgefahren über die B72 - ohne Schatten und mit viel Gegenwind. Das war sehr anstrengend. Sogar Malte war in Barßel komplett ausgelaugt und er ist um einiges sportlicher als ich.
In der Woche hatte ich wenig Zeit zum Fahrradfahren, da ich mich auf eine Klausur am Freitag vorbereiten musste. Daher waren nur kleine Touren angesagt. Am Mittwoch bin ich nach Kampe und dann links hoch Richtung Oldenburg gefahren und nach knapp 15 Kilometern am Küstenkanal zurück nach Barßel.
Am Donnerstag fühlte ich mich gut vorbereitet und habe mir ein paar Freunde für eine letzte Tour gesucht. Zu viert sind wir durch das Saterland gefahren (Strücklingen, Ramsloh, Sedelsberg) und dann über die B401 Richtung Neuscharrel. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Neuscharrel an der Bäckerei sind wir über Friesoythe zurückgefahren.
Zum Glück hatte ich nach der Tour mein Ziel erreicht, sodass ich den restlichen Abend mit Wiederholen der Themen für die Klausur verbringen konnte. Endstand: 1000,1 Kilometer.
Das Autofahren habe ich während des STADTRADELNs auch überhaupt nicht vermisst. So viel fahre ich eigentlich sowieso nicht. Vielen Dank an das Organisationsteam und hoffentlich schaffen wir nächstes Jahr ein noch besseres Ergebnis.

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Ich bin dann mal unterwegs

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Patrick Schygulla
Equipe: Fraunhofer ISE
Município: Freiburg im Breisgau

Mit diesem letzten Post verabschiede ich mich in den Sommerurlaub. Am Samstagmorgen ging es frühmorgens zum Freiburger Hauptbahnhof, wo wir den Schnellzug in den Norden nahmen. Leider gab es zum Zeitpunkt der Buchung keine Fahrradplätze mehr in dem ICE, sodass wir gezwungen waren, unsere Räder in dem heimischen Fahrradraum zu lassen, und ganz radlos (aber zum Glück nicht völlig ratlos) in den Zug zu steigen. Mit den Spitzengeschwindigkeiten des ICEs von um die 250 km/h kann ich dann selbst mit dem Rennrad doch nicht mithalten, genieße es aber dennoch wie zuerst der Schwarzwald und die Richtung Norden immer flacher werdende Landschaft an uns vorbeifliegt. Ganz entspannt mit ausgestreckten Beinen und dem Reiseführer in der Hand vergeht die Zeit wie im Zuge. Bahnfahren ist definitiv meine Lieblingsart, lange Strecken zurückzulegen. Auf dieser Bahnfahrt entstand auch das Sonett des letzten Posts.

Nach nicht einmal zehn Stunden sind wir ganz entspannt in Eckernförde, nördlich von Kiel, angekommen. Hier wurden uns dankenswerterweise Räder zur Verfügung gestellt. Ich bin während der Stadtradelzeit mit einem Rennrad, einem Trekkingrad, einem Lastenrad und einem Tandem unterwegs gewesen. Insofern war es nur konsequent, jetzt auch noch ein Elektrofahrrad zu nehmen, auch wenn ich sonst diese Art von Vehikel eher meide, obschon ich deren Nutzen für manch andere Personen durchaus respektiere. Aber wie geht das Sprichwort: einem überlassenen Drahtgaul schaut man nicht ins Maul. Nach einem schönen gemeinsamen Abendessen an der Eckernförder Promenade ging es dann abends durch schöne schleswig-holsteinische Landschaften noch in die Ferienwohnung an der Schlei, wo wir mit dem letzten Photon des Tages um halb elf ankamen.

Heute nutzte ich den letzten Tag des Aktionszeitraums, um noch einmal ein paar Kilometer zu sammeln. An der Südseite der Schlei ging es nach Haithabu, einer rekonstruierten Wikingersiedlung. Neben wunderschönen Moränenlandschaften, möwenüberkreisten Strandbuchten und einem Spaziergang ums Haddebyer Noor gab es ein bemerkenswertes Museum zur Wikingergeschichte zu bestaunen. Und auf dem Rückweg erwischte uns dann sogar noch die obligatorische kalte Brause. Der Sonnenuntergang am Abend mit dramatischer Wolkenfärbung entschädigte jedoch im Übermaß dafür.

Ich werde jetzt hier noch eine schöne Woche mit dem Rad den Norden erkunden, bevor es dann mit meinen lieben Studienfreund*innen in zwei Wochen - natürlich ebenfalls mit dem Fahrrad - an den Vierwaldstättersee und weiter an die Rheinquelle bei Andermatt und anschließend am Rhein entlang bis an den Bodensee geht.

Ich hoffe, mit den Texten verschiedene Aspekte von Fahrradkultur aufgezeigt und Lust auf viele schöne Radunternehmungen gemacht zu haben. Das Schöne am Fahrrad ist, das hierbei Klimaschutz keinen Verzicht bedeutet, sondern einen wunderbaren Mehrwert an Lebensqualität. Allzeit gute und sichere Fahrt allen Leser*innen dieses Blogs und stets eine Daumenbreite Luft unter der Felge.

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Das war das Gunzenhäuser Stadtradeln 2021!

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Tobias Reinhardt
Equipe: Agenda21
Município: Gunzenhausen

Das Stadtradeln 2021 in Gunzenhausen ist nun zuende
Gestern, am letzten offiziellen Stadtradeltag, habe ich mit den Kids vormittags noch einmal eine kleine Runde gedreht. Das Wetter bot an diesem Tag wiedermal alles: brütende Sonne, schwüle Hitze und natürlich Regen in allen Formen.

Schade eigentlich daß es vorbei ist denn es hat richtig Spaß gemacht. Grund genug, ein kleines Resümee zu ziehen.

Auf das Auto zu verzichten war, wie ich schon öfter erwähnte, keine große Herausforderung. Ich habe schon seit langem das Fahrrad als mein Nummer 1 Fortbewegungsmittel auserkoren und meide das Auto wo es nur geht. Klar. Wohnen und Arbeiten in Gunzenhausen ist ja grundsätzlich schon mal sehr komfortabel. Aber es ist ja nicht nur das.
Einkäufe, Besorgungen und allerlei berufliche und private Termine habe ich immer mit dem Fahrrad erledigt. Den Kindertransport im geräumigen Anhänger auch. Oder sie sind einfach selber gefahren was schon recht gut und sicher geht.
Und mit dem Rad zur Arbeit ist sowieso Standard auch wenn das in den letzten Wochen eine seeehr nasse Angelegenheit gewesen ist. Trotzdem hätte ich auch im Regen und unabhängig vom Stadtradeln niemals das Auto genommen – so viel Ehrgeiz habe ich schon! Und letztendlich gibt es ja auch kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung.
Und wenn man sich so Tag für Tag „trackt“ dann ist es erstaunlich wie viele Kilometer mit diesen ganzen, Alltags-Wachmacher-Feierabendfahrten doch zusammen kommen. Und an freien Tagen mit der Familie auf dem Rad unterwegs zu sein statt mit dem Auto ist ohnehin eine tolle Möglichkeit aktiv seine Freizeit zu gestalten.

In Gunzenhausen und Umgebung ist das eh eine feine Sache. Meist gut ausgebaute Radwege und eine gute Infrastruktur für Radler. Auch Abstellmöglichkeiten gibt es genügend. Sogar einen extra Abstellplatz für Lastenräder gibt es. Auch absperrbare Fahrradboxen und auch Ladestationen für E-bikes! Und eine Pumptrackbahn haben wir auch! Die Stadt Gunzenhausen hat hier schon sehr viel getan und auch immer ein offenes Ohr für Verbesserungen und Vorschläge. Ich hatte beispielsweise vor einiger Zeit nachgefragt ob es nicht möglich wäre einen Fahrradständer vor dem Haus in dem auch meine Praxis ist aufzustellen, da ich beobachtete, daß dies hier dringend notwendig war. Und voila – wenige Wochen später wurde einer aufgestellt und wird seitdem ständig genutzt. Einfach Klasse!

Na jedenfalls haben meine ganzen Räder inklusive Anhänger wieder zuverlässig ihren Dienst verrichtet und nur einmal musste ich die Federgabel meines Focus reparieren. Und alles reine „Muskelkraftbikes“ was mich schon etwas stolz macht – das darf man ja wohl sagen ;) An ein E-bike für mich selber denke ich nie und ich vermisse auch keines.

Hier noch eine Liste der (für mich) wichtigsten PROs:

Geschwindigkeit!
Nahezu unschlagbar vor allem wenn es um Geschwindigkeit geht. Mit dem Rad bin ich in der Stadt immer am Schnellsten. Kein Warten an Bushaltestellen, kein endloses Staustehen, kein ewiges Parkplatzsuchen. Fahrradfahren, ist in der Stadt die Nummer 1 um am schnellsten von A nach B zu kommen.

Radeln ist preiswert!
Es kommt ein wenig auf das Rad und das eigene Geschick an. Ein E-bike kostet natürlich Strom und deutlich mehr an Wartung zumal man auch nicht alles selber reparieren kann. Ein „normales“ Fahrrad kostet keinen Strom, die Wartung ist billig und mit etwas Geschick kann man das ein oder andere selber richten.
Aber bei beide Versionen spart man Benzin und noch einiges andere wenn man es als echten Ersatz für das Auto oder den Zweitwagen nutzt.

Umwelt schonend!
Aber nicht nur der Geldbeutel, auch die Umwelt wird geschont: man mag zum Klimawandel stehen wie man will – Radfahren ist auf jeden Fall umweltfreundlicher als das Auto.

Sport und Bewegung!
Radfahren ist Gelenkschonend, trainiert das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur! Es unterstützt den Fettabbau und ist ein gutes Gefäßtraining. Das Immunsystem wird gestärkt, man bewegt sich und ist einfach fitter!

Es gibt noch einiges mehr an positiven Aspekten aber ich will es hier erst einmal gut sein lassen.
Ich will auch noch erwähnen, daß ich durch das Stadtradeln viele neue Bekanntschaften gemacht habe, nette Gespräche geführt und einfach viel Spaß gehabt habe.

Ich freue mich auf das Stadtradeln 2022 !

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Fahrradfreuden

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Patrick Schygulla
Equipe: Fraunhofer ISE
Município: Freiburg im Breisgau

Vogelsang an einem warmen Sommermorgen
Erfüllt die Luft und mir das Herz mit Lust.
Ich schau hinaus, vergesse dabei alle Sorgen.
Die Alltagsmüh' verblasst, es schwindet jede Frust.

In diesem Hochgefühl zieht es mich in die Weite,
Ich eil' hinaus und steige auf mein Rad.
Meine Freundin fährt auch mit an meiner Seite,
Gemeinsam nehmen wir ein Frischluftbad.

Der Fahrtwind lässt die Haare munter schweben,
Beim Fahrrad fahr'n erblüht das ganze Leben
Und jeder Tritt bringt uns voran ein Stück.

Auf dem Sattel thront man wie ein lieber Kaiser,
Der Lärm und Stress der Stadt wird immer leiser,
Beim Radeln spürt man wahrhaftiges Glück.

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Das war: Stadtradeln - drei Wochen ohne Auto.

Escrito em 25.07.2021 de Uwe Garz
Equipe: BRK Kulmbach
Município: Landkreis Kulmbach

Ein Experiment?
Eine einmalige Sache oder eine Situation die stets wiederholt werden kann.
Was wird dies für mich bringen?
Ich weiß von mir, ich fahre gern Fahrrad.
Oder anders ich bewege mich gern in einer Geschwindigkeit, welche den aktiven Austausch mit der Umgebung, auch mit Personen erlaubt. Ein „Danke sehr“ - bei langsamer vorbeifahrt - an Personen mit Kind, Hund oder an einer Gruppe wurde stets Positiv aufgenommen und verbessert die Wahrnehmung gegenseitig.
Das Fahrrad ist wieder Salonfähig geworden – meist als Freizeitbeschäftigung. Dafür haben selbst viele Kraftfahrzeug-Nutzer Verständnis – solange man abseits der Straßen unterwegs ist.
Im Vorfeld, angesprochen wie viele Kilometer ich ca. radeln werde, schätzte ich dies optimistisch hoch auf 50 km pro Tag ein. Bald merkte ich dass ich dies nur erreiche, wenn ich gezielt auch als Freizeitradler unterwegs bin. So unternahm ich manche Tour auch in benachbarte Landkreise zum Beispiel nach Lichtenfels (zur Eisdiele), zum Schneeberg oder nach Forchheim.
Ich bin berufstätig, Vollzeit und Wechselschicht - eine schöne Tätigkeit als Altenpfleger. Ein täglicher Arbeitsweg mit dem Fahrrad von 17,5 km bei einer Höhendifferenz von über 200 m ist, solange es bergab geht, ein Vergnügen. Allerdings geht es auch täglich wieder 17,5 km bergauf nach der Arbeit. Besonders anstrengend ist dies am frühen Morgen nach einer Nachtschicht besonders nach der „letzten“.
Die erste Woche war anstrengend, manche Steigung (Schneeberg) habe ich als „fahrradschiebender Fußgänger“ zurückgelegt.
Was ich nicht gedacht hätte ist, ich habe es Geschäft - meine ca. 50 km pro Tag mit dem Fahrrad. Aber auch dank einer Wochenendtour an dem ich nicht arbeiten durfte, unternahmen wir als Familie eine Radtour in die fränkische Schweiz als touristische Mehrtagesreise mit dem Tandem. Hier hatte ich auch die einzige Fehlfunktion am Fahrrad. Beim Vorderreifen ging bei einer Fahrt über Split die Luft aus. Da ich keinen Reservemantel hatte, war dies die einzige Gelegenheit in der ich als Passagier in einem Pkw mit fuhr.
Doch entscheidend sind ja nicht diese drei Wochen, sondern der restliche Zeitraum eines Jahres - wie hier das Fahrrad genutzt wird. Einerseits um das Auto möglichst zu ersetzen aber auch die eigene Fitness nicht abbauen zu lassen und die Heimatverbundenheit zu festigen.
Ich persönlich werde wieder mehr Fahrrad fahren. Den täglichen Arbeitsweg aber auch in der Freizeit ja selbst die Urlaubszeit werde ich weiterhin gerne als Radfahrer verbringen. Doch ganz ohne PKW ist es in unserer ländlichen Region schwierig.
Arbeitsabläufe sind noch nicht überall an den öffentlichen Nahverkehr – wirklich gut angepasst. So ist bei mir Dienstbeginn Täglich, auch Sonntag um 6:00 Uhr in Kulmbach, da müsste ich wohl am Vorabend anreisen, wenn es nur öffentlichen Nahverkehr genutzt wird. Aber das betrifft ja auch andere große Einrichtungen in unserem Kulmbach. Und wenn es einen körperlich nicht so gut geht, dass man das Fahrrad nutzten möchte oder kann? Vielleicht ist ja ein Rad mit eingebautem Rückenwind eine Lösung.
Wie geht es bei mir jetzt mit Autoschlüssel weiter – gar nicht! Als meine Tochter erfuhr, dass das Auto nur rumsteht, hat sie dieses nach Berlin entführt wo es wohl auch noch die nächsten Wochen sein wird vermutlich bis es schneit.
Uwe Garz

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Abschluss der JUNU-Radltreffaktion beim STADTRADELN - Programm 2021

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Prof. Dr. Fabian Tobias Landthaler
Equipe: Dein JU-Bayern-Kreisverband Neu-Ulm (offenes Team)
Município: Landkreis Neu-Ulm

Startpunkt der Tour war Immenstadt-Stein, den wir mit dem Allgäu-Franken-Radl-ZUG-Express erreichten. Nach nur wenigen Kilometern erreichten wir den kleinen Alpsee und rollten weiter Richtung Wiedemannsdorf. Hier verließen wir die befestigte asphaltierte "Teerstraße" und klinkten uns ein auf einen Trail. Dabei begleitete uns eine schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Nagelfluhkette. Den Staufenberg umrundeten wir links und erreichten so den Markt Oberstaufen. Hier machten wir eine kleine Kaffee od. Teezeremonie, um uns vor der Auffahrt zur Salmaser Höhe gestärkt zu haben. Weiter an Julia Haubers Golfplatz vorbei ging es nun bergauf. Auf dem Bergrücken hatten wir teilweise anspruchsvolle Trails mit Wurzeln zu bewätigen und wurden belohnt mit schönen Ausblicken über das Allgäu und den großen Alpsee. Hier fuhren wir mit besonderer Rücksicht auf die Wanderer. Höchster Punkt der 55 km langen MTB-Tour war die Salmaser Höhe mit 1.254 m.H.N. Auf Trails ging es hinab zum Bühler Alpsee-Ufer. Am Alpsee vorbei kurbelten wir zurück zum Keilbahnhof Immenstadt im Allgäu.
Unser JU-NU/Radelmeter ist auch online unter folgendem Link verfügbar:
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Zelten in Büchelberg

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Município: Gunzenhausen

Von Freitag auf Samstag fand das traditionelle Väter-Kinder-Zelten des Kindergartens Storchennest statt. Der Transport des Zeltes mit Zubehör hat wunderbar mit dem Lastenrad funktioniert. Einziger Zwischenfall: die kleine Tochter stürzte wieder kurz vor Erreichen der Zeltplatz-Wiese vom Fahrrad und zog sich am Armgelenk eine blutige Schürfwunde zu, sodass ich nochmals nach Hause radelte, um ein Pflaster zu holen. Auch das stellte aber kein Problem dar, da der Zeltplatz nur 800 Meter entfernt lag.
Da die Nacht im Zelt mit zwei Kindern nicht mit einer im eigenen Bett zu vergleichen ist, haben wir den Samstag trotz bestem Radelwetter ruhiger angehen lassen und keine weiteren Kilometer gesammelt.

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16.07.2021 Stadtradeln Tag 12

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Heute war wieder einmal ein schöner Abend, um noch eine kleine Runde mit dem Rad zu drehen.
Für viele, die in diesem Sommer lieber häufiger zum Baden gegangen wären, war es dagegen in diesem Juli sicherlich nicht warm genug.
Überraschender Weise stand an diesem Abend auf der Bürgermeister-Graf-Straße, von Buch in Richtung Illertissen, eine Schultafel mit einem Willkommensgruß.
Dieser war bestimmt gut gemeint, aber die Tafel wäre vermutlich neben der Straße besser aufgehoben gewesen.

Weitere Details zu dieser Runde siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vWqBroXAZQq

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15.07.2021 Stadtradeln Tag 11

Imagem Escrito em 25.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Für eine Runde nach getaner Arbeit am Abend bin ich noch für eine Stunde aufs Rad.
Der Sinn dieser 'Stadtradeln Aktion' ist neben den bereits beworbenen Zielen:
a.)
Einen Betrag zum Klimaschutz zu leisten, weil man wo möglich das Rad wählt, und
b.)
den bekannten Beitrag zur eigenen Fitness und Gesundheit auch der, dass man
c.)
in dem Internetportal aktiv Vorschläge für Verbesserungen des Radwegenetzes machen kann.
Im letzten Jahr hatten wir unter anderen angesprochen, dass an der Auffahrt zum Geh- und Radweg an der Ortsausfahrt von Weißenhorn-Asch in Richtung Biberachzell, eine recht hohe unangenehme Kante vorhanden war.
Diese wurde mittlerweile entschärft, in dem man die Kante der verwendeten Granitsteine bearbeitet hat. (Siehe auch auf dem Foto).
Im Namen vieler Radler sage ich an dieser Stelle daher:
Danke an diejenigen, die diese Verbesserung aufgegriffen und umgesetzt haben!
:-)

Siehe auch unter:
https://www.relive.cc/view/vYvE5BgXxwv

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14.07.2021 Stadtradeln Tag 10

Escrito em 24.07.2021 de Hubert Stratmann
Equipe: SV Biberach e.V.
Município: Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm

Heute blieb das Rad nahezu ungenutzt.
Lediglich für die Fahrt zur Leseprobe des Theaterkreises Biberach - Asch e.V. bin ich eine kurze Wegstrecke in das Café Phil-Harmonie geradelt.

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Fazit Stadtradeln 2021 Schefflenz

Escrito em 24.07.2021 de Klaus Markert
Equipe: Genuss-u. Fitnessradler
Município: Schefflenz

Drei Wochen Stadtradeln sind nun vorbei, na ja noch 106 Minuten, aber Gewitter und Regen liegen über dem Schefflenztal. Es war für mich etwas Neues das Stadtradeln in Schefflenz zu etablieren. Skepsis, aber auch Begeisterung habe ich bei der Idee das zu initieren gespürt. Im Verlauf der drei Wochen haben sich immer mehr Teilnehmer angemeldet, und es hat sich was entwickelt, was für die kommenden Jahre Früchte tragen wird.
Für mich persönlich war der Verzicht auf das Auto für diese drei Wochen absehbar, da ich zuvor auch meine Mobilität fast ausschließlich mit dem Fahrrad bewältigt habe.
Dennoch das Auto 21 Tage stehen zu lassen war ein Novum, und siehe da, es geht.

Unsere Abschlusstour führte uns über das Hohe Kreuz nach Heidersbach und Waldhauses nach Scheringen. Dort begann die schöne Tour über die beiden landschaftlich schön gelegenen Mühlen im Limbach und Heidersbach, entlang der Elz. Im Hochsommer eine schöne kühle und angenehme Tour. Angekommen in Auerbach fuhren wir über den Sportplatz hoch zum Römerweg über die Hühnerbergsiedlung nach Katzental zur Erddeponie. In Unterschefflenz über den Grüngutplatz nach Oberschefflenz und über einen Bogen nach Unser an den Treffpunkt an den Marktplatz.

Dank der Sponsoren der Firma Letzguss und der Bäckerei Englert konnten wir um 16:30 Uhr zusammen mit BM Rainer Houck einen kleinen Abschluss des Stadradeln Schefflenz 2021 feiern.
Werbegeschenke von der Initiative Radkultur des Landes BW wurden am Rathaus
verteilt.
Ein kleines Fazit der geradelten Kilometer wurde bekannt gegeben.
Dieses Ergebnis ist auch auf der Seite Meiner Kommune abrufbar.

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, bei all denen dich mich sehr unterstützt haben, und freue mich schon auf das nächste Jahr.

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